Philosophie

Wir erfassen unsere Umgebung zuerst mit dem Körper und erst danach mit dem Verstand. Was wir sehen, hören, riechen oder ertasten, löst etwas in uns aus, zum Beispiel Ruhe, Neugier oder Geborgenheit. Für mich sind die Sinne die Brücke zwischen Raum und Gefühl, und genau dort setze ich als angehende Spatial Designerin an.

Leonie hält ein Blatt mit dem Wort «Fühlen»

Ein Raum ist mehr als seine Masse. Er ist ein Gefühl. Wir vergessen oft, wie ein Ort genau aussah. Aber nie, wie wir uns dort gefühlt haben. Emotionen entstehen, wenn alle Sinne gleichzeitig angesprochen werden.

Leonie hält ein Blatt mit dem Wort «Schmecken»

Geschmack ist Nähe. Er verbindet uns mit Momenten des Teilens, mit dem Tisch, an dem man zusammenkommt. Räume, die zum Verweilen, Geniessen und Zusammensein einladen, schaffen den Rahmen für Erlebnisse, die bleiben.

Leonie hält ein Blatt mit dem Wort «Sehen» in die Höhe

Licht verändert alles. Es lässt Materialien leben, zeichnet Schatten und gibt einem Raum seinen Rhythmus über den Tag. Ich gestalte nicht nur, was man sieht, sondern wie man es sieht: im Morgenlicht, im Abendschein, im Wechsel von Hell und Dunkel.

Hören

Jeder Raum hat eine Stimme. Das Knarren von Holz, das Echo von Stein, die Stille hinter einem schweren Vorhang. Klang bestimmt, ob wir uns geborgen oder verloren fühlen. Höre also hin, was der Raum dir sagt.

Leonie hält lachend die Hand ans Ohr

Riechen

Kein Sinn führt uns so schnell in die Vergangenheit zurück wie der Geruch: frisches Gebäck, altes Holz, Regen auf warmem Stein. Ein Duft kann in einem Augenblick Jahre überbrücken. Darum denke ich Räume auch als Orte, die man riechen kann.

Leonie riecht an einem Blumenstrauss